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Geboren als
Skorpion - Aszendent Zwillinge - 1927 in Berlin als
ältestes von 5 Kindern einer Lehrerfamilie im Dorf
Wietstock an der Nuthe. Wäre gern Ärztin geworden,
stand dann aber bei Kriegsende kurz vor dem Abitur mit
einem Rucksack in Flensburg auf der Straße. Meldete sich
beim Roten Kreuz und wurde einer dänischen Familie als
Dienstmädchen zugeteilt. Lernte dänisch, arbeitete
zunächst in der dänischen Bibliothek, dann als
Fremdsprachenkorrespondentin in Kopenhagen.
Sieht den
in dieser Zeit entstandenen Wunsch, Schauspielerin zu
werden, heute als eine Art Flucht aus der (schwer zu
ertragenden) Wirklichkeit in eine schönere Traumwelt.
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1940
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Bewerbungsfoto
für den Film
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Gab 1952 Fotos im
Filmstudio Berlin Tempelhof ab und erhielt sofort die
weibliche Hauptrolle in dem Film "Postlagernd
Turteltaube". Es folgte die Rolle einer russischen
Soldatin in "Die Spur führt nach Berlin".
Dafür Auszeichnung mit dem Bundesfilmpreis für die
beste Nachwuchsschauspielerin. Spielte Hauptrollen
in insgesamt 45 Filmen, darunter in dem Antikriegsfilm
"Die letzte Brücke", "Canaris",
"Die Geierwally", "Operation
Crossbow" mit Sophia Loren und "Stadt ohne
Mitleid" mit Kirk Douglas.
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Gary Cooper
gratuliert zum
Bundesfilmpreis
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Edgar
Wallace Krimi
(mit KlausKinski) |
Spionage
(mit Oskar Werner)
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Die
Geierwally
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Ein wunder-
barer Sommer (mit
Maximilian Schell)
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Operation
Crossbow
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Die letzte
Brücke
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1956
Theaterdebut in Krefeld mit "Die Tochter des
Brunnenmachers". Spielte in der Folge an allen
wichtigen deutschsprachigen Bühnen und in Tourneen die
großen Neurotikerinnen der Weltliteratur von
Shakespeares Lady Macbeth über Schillers Eboli, Ibsens
Hedda Gabler, Strindbergs Fräulein Julie bis zu Albees
Martha in "Wer hat Angst vor Verginia Woolf"
und Brechts "Mutter Courage".
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Eboli
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Play Strindberg
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Eboli
(mit Helmut Lohner)
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Mutter
Courage
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Play Strindberg
(mit Dietmar Schönherr)
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Schlaraffenland
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Da im Laufe der
Jahre ihr Engagement in Umwelt-, Tier- und Menschenschutz
für sie immer mehr an Bedeutung gewann, beendete Barbara
Rütting 1982 bewußt ihre Schauspielkarriere auch
äußerlich, indem sie sich die (vorher gefärbten) Haare
abschnitt. Aus Protest gegen
Tierversuche des Pharma-Konzerns Schering kettete sie
sich 1983 mit 30 anderen Tierschützern vor dem Tor
dieses Unternehmens an. 1984 wurde sie mit Dietmar
Schönherr und anderen Prominenten anläßlich der
sogenannten "Prominentenblockade" bei den
Mutlanger "Friedenstagen" gegen die
Stationierung von "Pershing 2 Raketen"
vorläufig festgenommen. |
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1970
erschien ihr Roman "Diese maßlose
Zärtlichkeit". 1976 schrieb sie, die inzwischen ein
Vollkornbrot auf den Markt gebracht hatte (das
"Barbara Rütting-Brot"), "Mein Kochbuch -
naturgesunde Köstlichkeiten aus aller Welt". 1979
widmete sie ihrem Kater Fettucini das Kinderbuch
"Ach du grüner Kater" und das "Koch- und
Spielbuch für Kinder". Der Ärztinnenbund wählte
dies zu einem der zehn besten Kinderbücher und gab ihm
den Preis der "Silbernen Feder". 1985 folgte
"Mein neues Kochbuch", das zu einem Bestseller
wurde, auch und besonders, weil Barbara Rütting sich
hier als leidenschaftliche Vorkämpferin
"ökobewußter" Ernährung zeigte und immer
wieder auf den Zusammenhang zwischen Ernährung,
Massentierhaltung, Bodenverseuchung, der Abholzung der
Regenwälder und dem Hunger in der sogenannten 3. Welt
hinwies. Ihrer Weltansicht entspricht auch der
ausschließliche Gebrauch von Kosmetika, für die keine
Tierversuche mehr gemacht werden. Es folgte ein weiteres
Kinderbuch, diesmal zum Thema Tierschutz, "Auf der
Flucht mit Mirto". 1988 schrieb Barbara Rütting -
inzwischen ausgebildete Gesundheitsberaterin - eine
Ratgeber mit alten und neuen Hausrezepten "Mein
Gesundheitsbuch". Im Herbst 1991 erschien
"Lieblingsmenüs aus meiner Vollwertküche",
1993 das Öko-Tagebuch "Träumen allein genügt
nicht", 1997 "Grüne Rezepte für den blauen
Planeten", ein Ratgeber mit ihren Lieblingsrezepten
aus der "grünen" Küche, sowie Tips und
Hintergrundinformationen zum bewußten Umgang mit den
Ressourcen des Planeten Erde.
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das
"Barbara Rütting Brot"
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in einer
Fernsehdiskussion
mit Prof. Robert Jungk
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beim
Signieren
ihrer Bücher
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als
Referentin
bei einem
Ernährungskongreß
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in Moskau
mit
Michail Gorbatschow
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Barbara Rütting hat mehrmals Bulgarien
besucht und am Schwarzen Meer für Köche und Ärzte
Vollwertkochkurse durchgeführt. Im Juli 1994 fuhr sie
mit Getreidemühlen für die strahlengeschädigten Kinder
in Michail Gorbatschows Kinderklinik nach Moskau. Der
Chefarzt der Klinik schlug ihr vor, die wichtigsten
Informationen über vegetarische Vollwertkost
zusammenzustellen, sie ins Russische übersetzen zu
lassen und dann noch einmal Moskau zu besuchen, um
Mühlen und Vollwerternährung in der von ihm geleiteten
Moskauer Fernsehsendung "Mensch hilft sich
selbst" vorzustellen. So entstand die Idee zu dem
Buch "Grüne Rezepte für den blauen Planeten".
1997
startete sie zusammen mit einem bulgarischen Arzt ein
Hilfsprojekt für den bulgarischen Ort Bansko mit
Getreidemühlen und einer Lieferung von 15.000 kg
Lebensmitteln für die hungernde Bevölkerung, gespendet
von der österreichischen Organisation "Ernte für
das Leben". Geplant ist die Errichtung einer
Getreidemühlenproduktion in Bulgarien selbst sowie der
Bau einer Kläranlage und die Ausbildung bulgarischer
Bauern und Bäcker in Salzburg, also wirkliche Hilfe zur
Selbsthilfe.
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Barbara
Rütting lebt als glückliche Single in Bernau am Chiemsee.
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